Der Transparenz verpflichtet

Es ist schlimm, dass es diesen Blog geben muss. Aber Mitglieder, Sympathisanten, Freunde, Interessierte und Wähler der Partei Mensch Umwelt Tierschutz haben ein Recht darauf zu erfahren, was hinter den Kulissen einer Partei passiert, die bereits seit 22 Jahren existiert, die es aber noch immer nicht geschafft hat, sich einen soliden und guten Ruf zu erarbeiten – das Gegenteil ist der Fall. Da auch und gerade Mitglieder gezielt desinformiert bzw. nicht informiert und Beiträge und Artikel engagierter Kritiker unterdrückt werden, bleibt nur dieser Weg, gut dokumentiert aufzuklären – ganz im Sinne der oft beschworenen Transparenz und Offenheit der ‚Partei‘ Mensch Umwelt Tierschutz‘!

austrittMit der real existierenden ‚Tierschutzpartei‘ kann Tierschutz unmöglich glaubwürdig transportiert und mehrheitsfähig gemacht werden. Mitglieder sollen selbst entscheiden können, ob sie weiter den Lügen eines Bundesvorsitzenden und ’seines‘ Bundesvorstands folgen möchten oder weiter dem Niedergang dieser Partei taten- und planlos zusehen möchten. Auch und gerade Wähler haben ein Recht auf Aufklärung, zumal der größte Teil der Mittel für politische Arbeit aus Steuermitteln in Form der Wahlkampfkosten-Erstattung und Zulagen auf Spenden stammt. Wähler sind auch Steuerzahler. Steuerzahler aber haben erst Recht ein Recht auf Informationen darüber, was mit Steuermitteln passiert. Ehemalige Mitglieder sind herzlich eingeladen, mit eigenen Erfahrungsberichten bei der notwendigen Aufklärung behilflich zu sein. Das wäre ein echter Beitrag zum Tierschutz, da der Ruf der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei Tierschutzorganisationen und Tierrechtlern denkbar schlecht ist. Ohne deren Unterstützung wird diese Partei aber niemals Gehör finden und Einfluss ausüben können. Dafür wäre es aber auch dringend erforderlich, dass die schweigende Mehrheit der Mitglieder begreift, dass die ‚Tierschutzpartei‘ eben kein direkten Tierschutz ausübender Verein ist (was sie als Partei auch nicht darf!), sondern der politischen Willensbildung zu dienen hat mit dem Ziel, an Wahlen teilzunehmen.

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Hier werden die… Strippen? gezogen.

Politische Arbeit aber ist etwas völlig anderes, als aktiver Tierschutz – und unterliegt ganz anderen Normen und Verpflichtungen. Während es in Vereinen oft Praxis ist, von oben nach unten zu agieren, ist dies in Parteien expliziert nicht der Fall. Auskunft darüber gibt .

Für diejenigen, die es genau wissen möchten, hat die Redaktion auch das Parteiengesetz zum Download auf dem Server vorrätig. Es ist allerdings nur bedingt aussagekräftig, ohne die entsprechenden Kommentare lassen sich viele Fragen nicht beantworten. Die aber gibt es nur für viel Geld im gut sortierten Buchhandel im Beck-Verlag.

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