Statement eines Ehemaligen 11

Bis zum heutigen Abend hat es keine Ablehnung des Strafverfahrens gegeben. Der Sachverhalt ist auf jeden Fall aktenkundig, und ich bewerte die Reaktion bei der Frankfurter Staatsanwaltschaft am 7. Juli 2011 und die (offene) Situation heute als durchweg vielversprechend. Falls mein Strafantrag zum Tragen kommen sollte, bin ich gern auch bereit ihn auszudehnen auf den gesamten Bundesvorstand, mindestens auf diejenigen, die sich selbst zum Präsidium zählen. Mitgegangen, mitgehangen. Da Eck geschickterweise stets die übrigen mitreinzieht, und diese sich mitreinziehen lassen, trifft die Strafanzeige ggf. auch diese eher (blauäugig) „Unschuldigen“. Und es soll mir keiner kommen und behaupten, ich hätte mich aus dem Staub gemacht, weil ich
die politische Auseinandersetzung scheue. Zum einen kann man wohl gut nachempfinden, dass nach drei Jahren unermüdlichem Einsatz für die Partei, ohne dass sich ein Vorankommen abzeichnen würde, eine „gewisse Resignation“ einstellen muss, zum anderen führe ich in zwei Parlamenten politische Debatten – etwas, das ich in der Tierschutzpartei von Anbeginn an vermisst habe.

Von „Politik“ war inneerhalb der Partei irgendwie nie so richtig die Rede, 99 Prozent der Zeit wurde in dieser Tierschutzpartei regelrecht „verplempert“! Letztendlich darf ich mir dann wohl doch aussuchen, worin ich meine weitere Energie stecke, und wenn sie in dieser Partei nicht gewünscht wird, soll der Rest eben sehen, wo er bleibt. In der Stadtverordnetenversammlung, in den Ausschüssen, in den Fraktionssitzungen, im Kreistag, überall dort respektieren sich die Menschen unterschiedlicher politischer Ausrichtung. Wenn diskutiert und manchmal auch heftig gestritten wird, so geschieht das auf sachlicher Ebene. Nicht anderes erwarte ich. Diese echten Politiker setzen ihren Ehrgeiz in ihr politisches Amt, dafür ist man Mitglied in einer Partei geworden, dafür gilt es sich stark zu machen und sich im Wettstreit zu behaupten. Die Tierschutzpartei ist dagegen nichts anderes als ein Kindergarten, wo jeder schreit, wenn man sein Spielzeug anfasst.

Da die Parteibasis dem nichts entgegensetzt, konnte es für eine „vernunftbegabte Person“ (wie mich) nur eine Schlussfolgerung geben, nämlich der Austritt aus dem Verein, der sich von so manchen „Wirrköpfen“ zusammengefunden hat. Dennoch bedauere ich zutiefst, dass es so weit kommen musste!

Ein Parteihandbuch ist zu einem Teil bereits von mir fertiggeschrieben, mit dem Landeswahlleiter Hessen hatte ich bereits einen „Deal“, das Hessenteam war prinzipiell gut aufgestellt – jetzt natürlich zerschlagen – die Voraussetzungen zu großem Erfolg aber waren gelegt. C’est la vie! Am Ende leidet aufgrund der Machenschaften eines Ecks die Reputation der Partei; und dem Ziel, etwas für die Tierwelt erreichen zu wollen, ist die Partei keinen Schritt weitergekommen. Vielleicht ist es für den Leser noch hilfreich, eher unabhängig von der Begebenheit eines noch „nachwirkenden“ Bundesparteitags, die latente Gefahr für die Partei in der Person Eck in Stichpunkten darzulegen:

  • Hilfsangebot ablehnt, ebenso umfangreiches Arbeitspapier mit konkreten Vorschlägen, stattdessen alle Arten von Intrigen.
  • Gewünschte Mitarbeit (von mir) im Finanzausschuss abgelehnt, stattdessen über 100 DinA4-Seiten E-Mails mit teils groteskem Müll = reine Zeitverschwendung durch Eck.
  • G. „korrigiert“ alle E-Mails in psychopathischer Manier. Allein damit wird deutlich, dass niemand vom Bundesvorstand in der Lage zu sein scheint das Wesentliche zu erkennen.
  • Eck am 4.3.2011: „Als Redaktionsleiter der ZeitenWENDE muss ich Euch leider mitteilen, dass die Ausgabe 41 der ZeitenWENDE erst drei oder vier Wochen später erscheinen wird.“ Was sind das denn für Planungen? Welcher Redakteur kann seine Zeitung erscheinen lassen wann er will? Und die maximal 4 Wochen waren jetzt vor mittlerweile vier Monaten verstrichen! Verbindungen mit buddhistischer Ideologie und UL tauchen immer wieder auf; ebenso ist die Verbindung mit der Partei Bündnis90/Die Grünen nicht nachvollziehbar, da sie die größten Gegner der Tierschutzpartei darstellen (es sei denn, man will, dass die Grünen-Partei die Tierschutzpartei schluckt/zerstört),
  • seit meiner Mitgliedschaft im Bundesvorstand am 20.3.2010 gab es bei den „geheimen Sitzungen“ unrichtige Aussagen, unrichtige Protokolle, unrichtige Abstimmungsergebnisse = für mich eine Provokation nach dem Motto: „Du machst, was wir sagen, denn wir haben hier das Sagen.“
  • Erst nach Landesvorstandsbeschluss Hessens wurde die Nichtverlinkung der HP (nach einem Jahr!) aufgehoben. Bundes-HP, für die Eck verantwortlich ist, wird nicht genügend gepflegt (gelesen am 26.8.: „…Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist, bitten wir Sie/Euch um Platzreservierung bis zum 07. September 2010 per E-Mail (sekretariat-tierschutzpartei (at) t-online.de) oder auf dem Postweg….“ (6 Wochen waren da bereits überschritten!);
  • aktuelle Falschmeldungen auf der Bundes-HP i.B.a. LV Hessen: Bei Kontaktwunsch zum LV Hessen bitte die Bundesgeschäftsstelle ansprechen; der Vorstand von Hessen ist derzeit „unbesetzt“, usw.
  • Bei Wikipedia unentwegt fehlerhafte Aussagen (die ich selbst korrigiert habe), jetzt immer noch falsche Verlinkungen.
  • Allgemeine Tendenz von einer Basisdemokratie weg, hin zu einer diktatorisch geführten Partei. Dies hat zur Folge, dass man sich mit arroganten “E.‘s, W.‘s & Co. herumschlagen“ muss – von Kollegialität keine Spur mehr. Eines von vielen Willkür-Beispielen: „Das erweiterte Präsidium untersagt kraft seines Amtes dem Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen ausdrücklich, ohne vorherige Absprache mit dem Bundesvorstand Bündnisse mit Wählervereinigungen oder Parteien einzugehen. Für die Bildung von Fraktionen gilt das Gleiche.” Lachhaft, wenn man über die faktischen Vorgehensweisen in den Parlamenten qua Wahrheit Bescheid weiß!
  • Unterstellungen: „Wir fordern hiermit Volker A. auf, dem Parteipräsidium umgehend mitzuteilen, wer die Adressaten seines persönlichen EMail-Verteilers sind“. Privat abgefasstes Schreiben an Jean Z., Ecks Antwort: „So geht das nicht raus! Ich verbiete es!“
  • Nach einer Antragstellung nn die Vorstandsmitglieder des LV Berlin: „Der Bundesvorstand bittet dringend darum, von weiteren überflüssigen Behinderungen seiner Arbeit abzusehen!“
  • Wechsel v. Mitgl. e. LVs nach Saarland.
  • Wechsel v. R. K. verhindert m. d. Begründung sie könne andernfalls den „Arndt wählen“.
  • Vorfall Rita R. (unter Missachtung der Satzung),
  • erfolgloser Wahlkampf Rheinl.-Pf., O-Ton Eck an Herrn G. (ein Bewerber für einen Beisitzerposten f. e. LV): „Wir wünschen uns ein gerüttelt Maß an Parteidisziplin – und nun reden wir Tacheles: In unserer Partei dulde ich nichts anderes.“ (= liegt in Schriftform vor / zusammengefasst).
  • Während offizieller Sitzungen der Partei sagte Eck: „Wer nicht das tut, was ich sage, den werfe ich höchstpersönlich aus dieser Partei raus!“
  • In einem Telefonat an eines Landesvorsitzenden: „Du wirst mich noch kennenlernen!“.
  • Auf BPT: Rücktrittsandrohung bei weiterer Antragstellung.
  • Daneben werden Drohungen und Erpressungen telefon. ausgesprochen, Mitgl. angerufen u. zum Denunzieren ermutigt. Nur ein Bsp. v. vielen Rückmeldungen: „Bezüglich des Tonfalls untereinander würde ich vorschlagen, dass wir einmal einen Meditationskurs zum Thema Respektvoller Umgang mit deinem Mitmenschen belegen. Der Bundesvorstand ist herzlichst willkommen.“
  • Austrittsandrohungen von Mitgliedern mit stets ein und demselben Grund („wegen Eck“). Die Hauptkritikpunkte an Eck: Fachliche Inkompetenz, Führungsschwäche, demzufolge Überforderung und Überreaktion: Arroganz ohne Teamgeist. „Jammern“, dass keine Zeit da sei = nicht souverän; plus Alkoholproblem von ihm. Dies führt zu einem Risiko bei öffentlichen Auftritten.
  • Eine notwendige Entwicklung der Partei wird be- und verhindert (nur eines von vielen Beispielen ist das von ihm verhinderte Handbuch).
  • Die Wahrheit wird permanent negiert.
  • Ein Agieren erfolgt nur nach „Zuruf“. In den vergangenen drei Jahren gab es nicht einmal den Hauch eines Ansatzes, um wesentliche Maßnahmen für eine notwendige Entwicklung der Tierschutzpartei ins Gespräch zu bringen, dazu zählen: Wähleranalye, Bewertung der Parteienlandschaft, zukünftige Ausrichtung, Strategie mit 5-Jahresplanung, organisatorische Konzepte, usw., usw. –
  • Alles in allem ein schier endloses Trauerspiel, das sich die Parteimitglieder bieten lassen von einem Schauspieler sondersgleichen, der vielleicht noch gut schwätzen kann, wie man in Hessen sagt, dessen Gesamtfassade genau da aber auch schon wieder endet!

Gerne möchte ich noch Folgendes anmerken: Wenn sich meine jetzigen Zeilen in mancherlei Hinsicht wie eine Abrechnung an Eck lesen lassen, so sollen sie trotzdem wie eine Aufarbeitung meinerseits verstanden werden. Viele Personen belastet das unmögliche / unverschämte Auftreten dieses Bundesvorsitzenden; auch Rita Ridinger, das darf ich gewiss erwähnen, sagte mir gestern, dass sie sich immer noch durch die Vorgänge psychisch belastet fühlt, was ich nachvollziehen kann. Indem ich die Tatsachen hiermit schriftlich festgehalten habe, kann ich die Verpflichtung zum Handeln mit den Adressaten teilen, denn mehr kann ich im Moment nicht tun.

Ich wünsche viel Erfolg!
Volker

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