Statement eines Ehemaligen 8

Dass meine dezidierte Ausführung bei Stefan Eck und G. wirkungslos blieb, ist – von deren Sichtweise aus – nachvollziehbar. Dass die Beiden meine Erklärungen regelrecht ignorierten und sie teils in ihr Gegenteil verkehrten, kann beinahe als „kriminell“ betrachtet werden, zumindest wird man ihnen einen „Hang zur Illegalität“ in dieser Hinsicht nicht absprechen können. Aber wo bleibt in dieser Partei das Recht? Wie verhalten sich die Mitglieder des Schiedsgerichts in solchem Falle? Der kurz darauf abgehaltene Bundesparteitag vom 16. April 2011 war, wie bekannt, an Peinlichkeiten nicht mehr zu überbieten und zeigte in aller Deutlichkeit die wirkliche Misere dieser Partei. Mit einigen wenigen, zum Großteil fingierten Anschuldigungen, die nicht nur unhaltbar sind, sondern gar jedem Menschen, dessen regelmäßige Begabung darin liegt wie eine normale Person zu denken, als grotesk erscheinen mussten, konnte ein Kasperletheater in Form einer „Schmierenkomödie“ vorgeführt werden, das auf der politischen Bühne seinesgleichen sucht. Und die Mitglieder der Partei, meine „Genossen“, Mitstreiter, Im-Geiste-Verbündete saßen zum Großteil entweder teilnahmslos dabei oder sympathisierten sogar mit den Aufwieglern.

Natürlich handelt es sich bei der Tierschutzpartei im Innenverhältnis um eine tatsächlich sehr kleine politische Vereinigung, echte Politiker existieren überhaupt nicht, die Meisten, die einen Mitgliedsausweis besitzen, sind innerhalb der deutschen Gesellschaft als Nicht-fundametal-Integrierte zu bewerten, Menschen also, die sich einsam fühlen. Die gibt es zwar auch in allen anderen Parteien, aber sie machen dort nicht schätzungsweise 75 oder 90 Prozent aus. Die Landesvorstände, wie auch der Bundesvorstand sind allesamt Dilettanten. Wenn man ehrlich ist – auch zu sich selbst – muss man dies (leider) so ausdrücken. Es handelt sich um teils bemühte, teils geschauspielerte, aber doch immer um wahrhaft Inkompetente, was zu verschmerzen wäre, wenn die Partei gerade mal ein paar Jahre existieren würde, und man daher noch im Aufbau begriffen wäre. Schrecklich wird es, wenn sich ein gesamter Bundesvorstand aus Nichtskönnern zusammensetzt und im guten Glauben agiert, sie alle seien kraftstrotzende Überflieger. Diese Selbstlüge wird definitv dazu führen, dass jene Möchtegernwichtigtuer“ (früher oder später) abstürzen und die Partei mit in den Abgrund reißen, so wie es in der Freien Wirtschaft mehr als ein Beispiel gibt von Lügnern und Blendern (Baulöwe Schneider fällt mir in dem Zusammenhang ein, der ja heute noch die Überzeugung in sich trägt, ihn träfe keine Schuld): So ist es bei Eck, G. & Co.! Sie alle würden niemals auch nur irgendeine Schuld eingestehen, weil sie von sich selbst krankhaft überzeugt sind. Für denjenigen, der sich aber ihre Leistungen im Ergebnis einmal in der gebotenen Ernsthaftigkeit ansieht, kommen nicht nur rasch Zweifel an deren Kompetenz, sondern er wird nicht verstehen wollen, wie gerade solche Personen sich derart lange auf Führungsposten in der Tierschutzpartei halten konnten (und können).

Das „Gedächtnisprotokoll zum BPT am 16.04.2011 der anwesenden Landesvorstandsmitglieder aus Berlin“ und die „Stellungnahme/Urteil des Bundesschiedsgerichts“ vom 23.04.2011 runden das Bild für „Außenstehende“ ab. Da ich Tage zuvor und die Tage danach mit verschiedenen Parteien in Fraktionsverhandlungen stand, und Eck, wie auch (Manfred, die Red.) G., glaubten, mir hierbei „dazwischenfunken“ zu können, indem sie meine Entscheidungen schriftlich in Zweifel gezogen und (beide!) vollkommen unsinnige Forderungen gestellt haben, stand für mich fest, dass ich mich von solchen wahrhaft inkompetenten „Aufschneidern“ nicht mehr gängeln lassen will, und ich sage in aller Deutlichkeit: Das von – vor allem von – Eck initiierte Parteigehabe ist so weit unter meinem Niveau, dass es einfach für mich – in die Zukunft blickend – unerträglich schien. Mit den Menschen, mit denen ich seitdem in den beiden kommunalen Parlamenten wirkliche Politik ausübe, ist das „Wechselspiel“ zwischen den geistigen Köpfen im Vergleich zu dem niveaulosen Umgang in der Tierschutzpartei wie Tag und Nacht. Sicher, dies dort in Mörfelden-Walldorf und im Kreis Groß-Gerau sind allesamt studierte Personen, und kluge obendrein, aber Menschlichkeit ist keine Frage eines Doktortitels. Man sagt, dass der Fisch immer am Kopf anfinge zu stinken – wenn ich die Tierschutzpartei so betrachte, denke ich, dass an dieser Weisheit etwas Wahres dran sein muss. Vielleicht riecht es nicht mehr so streng, wenn der eine Kopf weg ist; Hoffnung dazu habe ich allemal noch.

Wie man weiß, sind in der Folge des „schönen“ Bundesparteitages vom 16. April eine Reihe Mitglieder ausgetreten. Es gab auch Rücktritte von Landesvorstandsposten und in beiden Fällen Erklärungen dazu. Es ist oft gut, andere sprechen zu lassen und ich freue mich sagen zu können, dass ich in keinem einzigen Fall ein Mitglied angeregt habe auszutreten, dass ich keine Mail gelesen habe, die nicht schon weggeschickt war, was bedeutet, dass diese Personen aus freien Stücken gehandelt haben und nicht einmal nur aus Solidarität zu mir, sondern aus Überzeugung der Sachlage wegen. Ihre Worte sollen nun in Teilen folgen, und ich denke, dass nichts dagegen spricht, wenn ich sie hiermit weitergebe – sofern die Mails nicht sowieso schon bekannt sind, da sie durch so einige Verteiler „gewandert“ waren.

Dass daneben auch wieder E-Mails von einem „Matthias Baum“ und von einer „Eveline Fuchs“ auftauchten, die eindeutig Ecks Handschrift tragen, will ich nur hinzufügen, um die Hinterhältigkeit des Bundesvorstands zu unterstreichen (diese Mails beinhalten stets Fragen, die einen „normalen“ Menschen nie interessieren würden, haben niemals einen Absender, und wenn man zurückschreibt, die Autoren solcher Schreiben sollen sich bitte verifizieren, hört man von ihnen keinen Ton mehr, es folgen dann eben Mails mit neuen Namen). Hier die Worte der „Echten“:

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