Tierschutzpartei auf Abwegen

Die Informationskanäle werden offener. Offenbar gibt es eine steigende Unzufriedenheit im Reich des Stefan Eck. Eine sehr beunruhigende Mail erreichte die Redaktion vor Kurzem:

1&1 hat die dort gehostete Domain tierschutzpartei-berlin.de auf Betreiben eines Anrufers gelöscht. Der Anrufer gab sich am Telefon als der bei der Denic ausgewiesene Domaininhaber aus. Er konnte die Sicherheitsabfragen beantworten, die lediglich in der Mitgliederkartei der Tierschutzpartei in der Form hinterlegt sind. Entgegen aller Gepflogenheiten verzichtete 1&1 auf eine schriftliche Bestätigung.

Allerdings, so betonte der Vertreter von 1&1, wurde von dem Gespräch eine Tonaufzeichnung gemacht, die dem Anwalt des Domaininhabers samt Verbindungsnachweis zugestellt wird. Dieser wird Anzeige wegen Betrugs und Domaindiebstahl erstatten.

Erste Erkundigungen über den Anrufer haben Indizien für ein Mitglied der Tierschutzpartei ergeben. Die Webseite des Landesverbands war dem Bundesvorstand schon immer ein Dorn im Auge.

Bereits vor Monaten wurde versucht, mündlich eine Übernahme der Domain durch den Bundesvorstand zu veranlassen. Dies scheiterte an dem fehlenden, aber für einen Domain-Umzug benötigten KK-Antrag.

Sollten sich die Indizien verdichten oder bestätigen, ist endgültig klar, dass der Bundesvorstand offenbar nicht vor kriminellen Methoden zurück schreckt, um ihre Interpretation von ‚Demokratie‘, ‚Transparenz‘ und ‚Meinungsfreiheit‘ durchzusetzen. Dem muss entschieden entgegen getreten werden.

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