BUVO-Protokoll TelKo 08-02-2012

Telefonkonferenz des Bundesvorstands vom 08.02.2012
Beginn : 20:00 Uhr

Anwesend waren Michael B., Harald H., Petra K., Margret G., Christine E., Horst W., Barbara N., Franziska G., Stefan Eck. (9)
Entschuldigt hatten sich Martin B., Sabine P., Günter S., Kristine C., Thorsten R. und Kenneth E.. Manfred H. ist von seinem Amt als Beisitzer zurückgetreten.

Top 1 Nachbesprechung der Sondersitzung
Es wurde festgestellt, dass die Sitzung einen positiven Verlauf genommen hat. Stefan Eck hat eine Mail an alle Teilnehmer verschickt und sich dafr bedankt.

Top 2 Treffen Finanzkommission am 11.03.2012
Im März tagt die Finanzkommission; es muss geklärt werden für welche Mitglieder ein Hotelzimmer gebucht werden muss. Harald H. wird teilnehmen, Christine E., Sabine P., Margret G., Hans-Ulrich A. und Stefan Eck. Stefan Eck will morgen mit allen Teilnehmern ein telefonisches Einzelgespräch führen.

Top 3 Sonstiges
Anregung von Barbara N., die Landesvorstände in regelmäßigen Abständen, z.B. ein Mal im Monat über die wesentlichen Themen des Bundesvorstandes zu informieren. Barbara Nauheimer würde diese Aufgabe übernehmen.
Abstimmung: 8 ja-Stimmen, 1 Enthaltung

Brief von Manfred H.: er tritt von seinen Parteiämtern zurck. Stefan Eck hat ein Antwortschreiben entworfen, welches nur z.T. Zustimmung fand. Er wird es morgen an alle Teilnehmer der Telefonkonferenz versenden und Änderungswünsche und dergl. berücksichtigen und einarbeiten.

Lothar Tietge wurde von Josef F. aufgefordert 10% seiner Einnahmen als Mandatsträger im Stadtrat von Magdeburg an die Partei abzutreten. Lothar Tietge erhält monatlich 190 Euro und für jede Sitzung, an der er teilnimmt 13 Euro. Da er nur ber geringe persönliche Mittel verfügt (niedrige Rente) wurde beschlossen, dass die Bundesvorstandsmitglieder Geld sammeln, es auf sein Konto überweisen und er dies an den Landesverband spendet, um juristischen Schritten seitens Josef Fassls zuvorzukommen.
Abstimmung: 7 ja-Stimmen, 2 nein-Stimmen

Margret G., Harald H. und Stefan Eck wollen mehr als die vorgeschlagenen 10 Euro berweisen. Insgesamt soll Lothar Tietge 190 Euro bekommen.

Petra K. berichtete über eine kurze, unhöfliche Mail, die sie von Marita H.-G. bekommen hat. Sie beschwerte sich darber, dass sie von Marita H.-G. nicht mitgeteilt bekommt, wer aus der Partei ausgetreten ist und wer eine veränderte E-Mail-Adresse hat und anderes. Petra Kuppinger stellte zur Diskussion, ob dies nicht die Aufgabe von Silvia K. sei, ob möglicherweise nicht auch nur eine Person, z.B. Silvia K. oder Sabine J. diesen Aufgabenbereich übernehmen könnte, was arbeitstechnisch jedoch aufgrund des Umfangs nicht möglich sei, so die Meinung von Stefan Eck und Christine E.

Stefan Eck schlug vor, dass in nächster Zeit eine genaue Arbeitsanweisung bzw. -beschreibung ausgearbeitet werden soll für Marita H.-G. und darin auch der Hinweis enthalten sein soll, dass sie in Schreiben an Landesvorsitzende einen höflicheren Ton anschlagen möge.

Ende der Telefonkonferenz: 21:35
Protokollantin: Barbara N.

Kommentar der Redaktion:

Der Fall Tietge, der mittlerweile auch offiziell als IM bezeichnet werden darf. Die Abgrenzung nach Rechts ist ungenügend, die zu den DDR-Altlasten nicht minder problematisch. Das ‚SPD-Erbstück‘ Tietge sollte nun also – wie andere Funktionsträger auch – eine Rückspende leisten, was dieser ablehnte. Selbst 10% Rückspende waren offenbar eine Zumutung – wie sie es in nahezu allen Parteien mit unterschiedlicher höhe gibt. Da aber Tietge ein willkommener Gegner für Josef F., dem ‚aufmüpfigen‘ Landesvorsitzenden des LV Sachsen-Anhalt und Stadtrat in Magdeburg, zu werden versprach, sammelten die Eck-Getreuen 190,00 € Spenden für Tietge ein, der sich „mit Tränen in den Augen“ dafür bedankte – auch wenn er inzwischen aus der Partei ausgetreten war.

Nun ist er wieder ‚drin‘ – und es ist nicht abzusehen, ob eine der Parteien im Magdeburger Stadtrat ihn in eine Fraktion aufnehmen werden: IM sei Dank. Hat Tietge damit gewonnen? Die ‚Tierschutzpartei‘ mit Sicherheit nicht! Zum Ersten ist Tietge schon betagt und nicht sonderlich angesehen in Sachsen-Anhalt, zum Anderen birgt der Turbo-Wendehals hohes Spaltungspotential im Landesverband. 

Die Redaktion meint: ein fulminantes Eigentor mehr in der Sammlung des Stefan Eck und seines Bundesvorstands. Denn ohne ihn / den wäre das erneute Engagement Tietges nie zustande gekommen…

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Veröffentlicht in Aktuelles, Bundesvorstand, Protokolle
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