Zuschrift vom 03.10.2014

Eine Zuschrift möchte die Redaktion veröffentlichen und beantworten. Interessant ist, dass sie gerade dann auftaucht, als das Formular nach wenigen Stunden Schließung wieder eröffnet wurde. Es bezieht sich ziemlich genau auf das Gerede, was ein anonymer Schreiberling hier über Tage absonderte. Diese Person ist erwartungsgemäß ebenfalls wieder aktiv mit gefakten Mails, die inhaltlich nichts mit diesem Blog und dessen Anliegen zu tun haben. Trotz dieser Auffälligkeit haben wir uns entschlossen, die Fragen zu beantworten, die allerdings schon sehr oft und direkt beantwortet wurden (Der Text der Zuschrift ist kursiv und mit Anführungszeichen eingerückt hervorgehoben):

„Michael Marx wird nachgesagt, er sei ein Tierschänder. Was ist dran?“ (Gerücht des Spammers, die Red.)

Das wurde ihm bisher nur vom Hetzer und mehrfach wegen Verleumdung verurteilten Carsten T. nachgesagt und wird jedem angedichtet, der sich mit seiner Person und seinen Äußerungen kritisch auseinandersetzt. Im Bereich des so genannten Tierschutzes ist es inzwischen alltägliche Praxis, Kritiker vorhandener Strukturen als ‚Tierschänder‘ zu verunglimpfen. Einfach gesagt: es ist nichts dran.

„Michael Marx hat die Partei freiwillig verlassen. Seine destruktive Kritik an allem und jedem sollen der Ausschlag dafür gewesen sein, dass er zuvor bereits einem Parteiausschlussverfahren unterzogen wurde.“

Das seine Kritik destruktiv gewesen sein soll, ist lediglich von Mitgliedern des Bundesvorstands der ‚Tierschutzpartei‘ verbreitet worden, für den jede Kritik grundsätzlich destruktiv ist. Kein einziger Kritikpunkt wurde je ausgeräumt, beantwortet oder widerlegt. Zudem waren es nicht seine Kritikpunkte, sondern die des Berliner Landesvorstands, des Landesvorstands in Sachsen-Anhalt, einiger anderer Mitglieder verschiedener Landesvorstände und einzelner Mitglieder. Zusammen mit den Mitgliedern des geschäftsführenden Landesvorstands Berlin und deren Stellvertreter wurde auch er einen Parteiausschlussverfahren unterzogen. Er verließ die Partei im April 2014.

„Der Landesvorstand Berlin ist noch im Amt?“

Nein, das ist er nicht. Auch in NRW gibt es keinen Landesvorstand. Der Bundesvorstand verweigerte dem LV NRW die Durchführung eines Landesparteitags mit der Begründung, dass es ‚Unruhen‘ gäbe innerhalb der Partei. Diese Verweigerung verstößt gegen Satzung und Parteiengesetz, was aber den Bundesverband dieser Partei noch nie tangierte.

„Michael Marx ist in die Tierschutzallianz gewechselt. Warum erst jetzt?“

Nach Rücksprache erklärte uns Michael Marx, dass er zuerst überlegt hatte, nach den gemachten Erfahrungen zumindest zu pausieren. Dann erklärte er sich auf Nachfrage bereit, einen Berliner Landesverband für die Allianz für Menschenrecht, Tier- und Naturschutz aufzubauen.

„Gegen Michael Marx sollen mehrere Strafverfahren laufen u. a. wegen übler Nachrede, Diffamierung, Verleumdung gegenüber dem BUVO Tierschutzpartei.“ (Gerücht des Spammers, die Red.)

Es wurde lediglich eine Einstweilige Verfügung auf Grund eines Artikels im Leaks-Blog gegen Herrn Marx erwirkt. Nach Widerspruch wird ein Beschluss erst erwartet. Strafverfahren sind nicht anhängig. Von Anzeigen ist Herrn Marx und dieser Redaktion nichts bekannt. (Gerücht des Spammers)

Michael Marx soll ein Sozialhilfeempfänger sein und hoffte auf den EU-Posten zur finanziellen Sanierung. Stimmt das? (Gerücht des Spammers, die Red.)

Die berufliche Position / Tätigkeit ist Privatsache und hat nichts mit Qualifikation, Engagement und politischer Kompetenz zu tun, kann also nicht Gegenstand von Spekulationen und Werturteilen sein. Finanziell saniert hat sich aktuell lediglich ein Stefan Eck, MEP und Parteichef der ‚Tierschutzpartei‘, der zusätzlich als Chefredakteur einer kaum noch oder nicht mehr erscheinenden Parteipostille ‚ZeitenWENDE‘ ein Gehalt kassiert.

Gegenfrage: DEN EU-Posten. Welcher soll es denn sein? Die Fragestellung macht deutlich, worum es der Fragerin (?) eigentlich geht: durch eine Suggestivfrage Stimmung zu erzeugen. Es macht die Redaktion traurig, wenn der Versuch unternommen wird, sie als dämlich hinzustellen. Schwacher Versuch.

Herr Marx steht eigenen Angaben zufolge für einen Posten in der EU nicht zur Verfügung, würde aber gerne die Kandidatur einer/eines jungen und kompetenten Politikerin/Politikers aus der Tierschutzallianz tatkräftig unterstützen. Wie er uns versicherte, soll junge Kompetenz und kreative Energie die Interessen von Menschenrechten, Tier- und Naturschutz in der EU vertreten. Wie er uns mitteilte, ist sein Ziel, die Tierschutzallianz in Berlin zu einer beachteten politischen Kraft aufzubauen. In welcher Position er dies tun wird, entscheiden die Mitglieder. Sein Wirkungskreis ist nach eigenen Angaben die Berliner Politik – und das ehrenamtlich.

Über das ‚Warum‘ gibt es eine bemerkenswerte Notiz auf seiner Facebook-Seite (Pfotenkrieger Michael Marx). Er ist öffentlich und kann sogar gelesen werden, ohne dass die Deckung einer selbst entlarvenden Anonymität verlassen werden muss.

„Das meine Fragen.
Wenn Sie diese bitte beantworten würden.

Danke und beste Grüße

Weil hier nach Ihren Angaben gemobbt wurde, möchte ich anonym bleiben.“

Wer uns anonym schreibt, setzt sich immer dem Verdacht aus, weniger Interesse an Antworten zu haben, als Meinung durch gezielte Fragen zu verbreiten. Generell beantworten wir Anfragen direkt. Innerhalb der Redaktion und im Verhältnis zu unseren freien Mitarbeitern und Informanten gibt es kein Mobbing, da das gemeinsame Interesse Aufklärung heißt.

Bevor Fragen gestellt werden: Wenn es um die ‚Tierschutzpartei geht, sind alle Fragen in unseren Beiträgen weitestgehend beantwortet, die vorliegenden in jedem Fall. Sollte es um Fragen zu Personen gehen, ist es ein empfehlenswertes Mittel, die Personen selbst zu befragen. Dann auch bitte direkt und offen.

Und noch etwas: wer uns anonym schreibt – veröffentlicht wird nur, wenn reguläre Fragesteller nach Rückfrage über E-Mail dem zustimmen – muss damit rechnen, dass man sich nach Art des Blog Intention und Verfasser/in annimmt.

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