Das Rattenrennen geht weiter

buvo-tsp_stand_01-01-2015Der aufgeblähte Bundesvorstand schrumpft. Gesund eher nicht. Eck ist weg. Das war zu erwarten, zumal er sein persönliches Ziel einer wichtig machenden Altersversorgung erreicht hat. Nun sind die Kassen leer, während der Kassen weiter versucht, Kasse zu machen durch Nutzung der ‚Tierschutzpartei zur Akquise von Spendengeldern und Mitgliedschaften unter dem Siegel einer Partei. Apropos. Die Mitgliedschaft Kassens wurde gegen den erklärten Willen des zuständigen Landesverbands NRW von Eck und seiner Kamarilla durchgeprügelt, was dem LV NRW den kompletten Landesvorstand, einige kompetente Mitgliedschaften und seit mehr als zwei Jahren die Eigenständigkeit kostete. Bis heute (!) wurde dem Landesverband Mitgliederversammlung und Neuwahl eines Landesvorstands unter Missachtung des Parteiengesetzes verweigert. Ein Werk Ecks und seiner Leichtmatrosenkampfgruppe. Der aber macht unter anderem nun besagten Kassen und dessen Akquisegebahren – nicht vergessen, deswegen sogar rechtskräftig verurteilt – für seinen ‚Ausstieg‘ verantwortlich. Münchhausen-Syndrom? Nichts da. Bewusste Lügen.

Ach ja, da wäre noch Ecks Vorwurf, dass er mit einem Rechtsruck nichts zu tun haben möchte. Wirklich nicht? Wer war denn dafür verantwortlich, dass ein Jan Zobel, dieser ach so spektakulär ‚geläuterte‘ ehemalige Pressesprecher der NPD nach nur drei Monaten Parteizugehörigkeit nicht nur den Hamburger Landesvorstand zieren durfte, sondern gleich auf die Position des Bundesgeschäftsführers der ‚Tierschutzpartei‘ gehoben wurde – ohne sich mit dieser Vergangenheit erst einmal im politischen Abklingbecken bewähren zu müssen. Als aber der Berliner Landesverband einem frischen Ex-NPDler mit besten Kontakten zur Neonazi-Szene die Mitgliedschaft verweigerte, war dies Ärgernis im Bundesvorstand. Dass Herrn Eck dies missfallen hätte, ist nicht überliefert.

Stefan Bernhard Eck, der sich gerne als Linker ausgibt, hatte lange eine schützende Hand über den ehemaligen Landesvorsitzenden von Thüringen, Harald von F., der nur auf massivem Druck aus Berlin und Sachsen-Anhalt ein Verfahren wegen parteischädigendem Verhalten bekam. Veröffentlichungen in der Rechtspresse (Rennsteigbote)? Lappalie. Verbreitung ausländerfeindlicher Bilder per E-Mail, was sogar zu einer Anfrage vor dem Thüringischen Landtag führte (Unterwanderung durch Nazis von Tierschutz und speziell der ‚Tierschutzpartei‘)? Lappalie. Von F. wurde in allen Punkten ‚freigesprochen‘ und damit rehabilitiert. Ganz nach dem Gusto Ecks. Denn an ihm vorbei passierte nichts in der ‚Tierschutzpartei‘.

Das ehemalige Mitglied des Berliner Landesvorstands Uwe G., gegen den kein Tatbestand innerhalb der Satzung gefunden werden konnte, musste die Partei verlassen, weil er der Stellvertretenden Landesvorsitzenden nicht widersprochen hatte. Davon abgesehen, dass alle Gründe für Absetzung und Rauswurf der restlichen Berliner Vorständler keinem Prozess vor einem öffentlichen Gericht standgehalten hätten, da sie ausschließlich auf Vermutungen beruhten und / oder in der Satzung als Fehlverhalten nicht beschrieben waren. Demokratieverständnis à la Eck. Ein Linker? Eher ein Ablinkender.

Jetzt veröffentlicht er also eine seiner gefürchteten Selbstbeweihräucherungen und präsentiert weinerlich die Sündenbesen, die der ewige (Zauber)Lehrling Eck unüberhörbar selbst rief: Er tritt denen nun öffentlich in den Allerwertesten, die er selbst aufbaute und installierte. Ehemaligen Vereinskameraden ist dieses Verhalten nicht neu. Ekel erregend.

Herr J. tutet nun auch laut davon, wie sehr er entsetzt sei ob der Art und Weise, wie Parteimitgliedern mit Parteimitgliedern umgingen. Den Berliner Teilnehmern am 32. Bundesparteitag wird unvergessen bleiben, wie Pöbler Peter J. mit kritischen Stimmen wie denen von Martin S. (rausgeworfen), Michael B. (aus dem Bundesvorstand gedrängt, besser, ihm wurde ein Verzicht auf Kandidatur sehr deutlich nahegelegt durch Eck) und anderen.

Auch Barbaras N. soll inzwischen mit der Tür geklappert haben. Was niemand wirklich merken wird.

Interessant wird, wer alles als nächstes geht. Seine Vasallen müssten allesamt gehen, da sie sein ‚System‘, sein ‚Regime‘ erst möglich machten. Bis auf die gekauften. Die machten zwar auch möglich, aber bar jeder Moral. Die Bundesschatzmeisterin Dr. Petra K. wandelte sich vom massiven Gegner Ecks zu einer Getreuen, unterschrieb nur zu gerne eine Generalvollmacht für den RA der Partei für die Unterlassungsklage gegen Mitglieder des Berliner Landesvorstands (natürlich verloren) und alle in Zukunft gegen diese Mitglieder möglicherweise zu führenden Klagen, also gegen die Mitglieder, die von ihr über Monate bis wenige Wochen vor dieser Vollmacht mit all dem Material versorgt wurden, das noch heute in diesem Blog zu lesen ist. Was für eine Wandlung. Und die nächste steht unmittelbar bevor, jetzt, wo ihr Mentor ‚den Schuh‘ gemacht hat.

Vorsorglich hat der noch amtierende Bundesvorstand schon mal alles ’scharf zurückgewiesen‘, was Stefan B. Eck seinen ehemaligen Weggefährten vorgeworfen hat. Dampfplauderer Eck wird sicher wieder einen warmen Ofenplatz finden. Und der Rest? Man wird sehen.

Ja, es gibt noch ein paar Aufrechte in der ‚Tierschutzpartei‘. Aber ob diese die Kraft haben, nach Jahren der Agonie aus dem Selbstversorger-Klüngel unsäglicher Interessengruppen eines Tages eine Partei zu formen, ist mehr als fraglich. Eine demokratische Kultur, auf die aufgebaut werden könnte, gab es dort jedenfalls nicht. Nach dem unrühmlichen Abgang Ecks, der durch die Blume einräumen musste, seinen ‚Laden‘ nie im Griff gehabt zu haben und durch Unterdrückung und Vernichtung sämtlicher Kritik erst das Klima schuf, dass nun die Partei zerreissen könnte, wird es zwangsläufig einen Machtkampf geben müssen zwischen Reformern und Gewinnlern. Wie viele der Altmitglieder sich dieses Schauspiel gönnen möchten bleibt abzuwarten. Wer geht, wird als Eck-Gefolgschaft bezeichnet werden, wer bleibt und weiter schweigt, wird sich erklären müssen.

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