Tierschutzpartei löst sich auf?

Manchmal ist Facebook versöhnlich. Da gibt doch einer der Fahrwasserpaddler, Kritikeranpöbler, Restdemokraten und politischen Ultraleichtmatrosen der so genannten Tierschutzpartei das politische Löffelchen ab und heult sich öffentlich richtig aus. Ausgerechnet der Herr Jung, der sich nicht zu schade war, auf dem 32. Bundesparteitag der ‚Tierschutzpartei‘ besonders eklig im Namen seines Herren gegen Berliner Mitglieder, immerhin Vorstandskollegen, zu pöbeln. Jetzt will der Arme auf den Schoss. Eklig. Wörtlich schreibt er (Screenshot 31.12.2014 / 23:34 Uhr):


screenshot_austritt-jung_31-12-2014_23-48_Uhr

P. Jung
4 Std. ·

Auch ich gebe meinen Rücktritt als Beisitzer im Bundesvorstand, sowie den Rücktritt als 1. Vorsitzender des Landesverbandes Saarland und gleichzeitig meinen Austritt aus der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ bekannt.

Gründe für meinen Austritt:

Ich arbeite nun seit mehr als 15 Jahren täglich im politischen Geschäft auf verschiedenen Ebenen.
Aber diese Unverschämtheiten die sich mir in dieser Partei bieten, kann und will ich mir nicht länger gefallen lassen. Eine derart niveaulose Kommunikation ist mir bis heute noch in keiner politischen Situation vorgekommen. Selbst gegensätzliche Fraktionen haben mehr Klasse und Anstand als hier einige aus dem Bundesvorstand.
Die Idee eine politische Institution zu gründen für eine „ehrliche Politik“ für alle Bereiche und alle Lebenslagen findet immer noch meine Zustimmung, aber das was hier daraus gemacht wurde ist eine Schande für den Mensch, die Umwelt und die Tiere. Daher möchte ich mit diesen Personen und ihren Machenschaften nicht mehr in Verbindung gebracht werden.
Die rechtslastigen Äußerungen und Diffamierungen im öffentlichen Raum sind eine zur Schaustellung von politischer Unfähigkeit sonder gleichen.
Die Art und Weise wie man in den letzten Wochen und Monaten im Bundesvorstand miteinander umgegangen ist, die Spionage über Mitglieder im Vorstand und der Vorwurf in Richtung Bernd Mallon er sei rechts um von der eigenen rechstlastigkeit abzulenken erinnert mich doch sehr stark an gewisse Ereignisse vor ca. 71 Jahren.
Die Unverschämtheiten des stellvertretenden Generalsekretärs, welcher sich in verschiedenen Aussagen und Postings gegen den Mensch ausgesprochen hat (Geburtenkontrolle weltweit usw.) steht in keiner Relation zum Grundsatzprogramm dieser Partei.
Eventuell sollte man den Mensch aus dem Parteinamen entfernen, denn Menschlichkeit habe ich hier sehr vermisst und statt dessen menschliche Grausamkeit vorgefunden.
Zum Austritt von Stefan Eck möchte ich sagen das dieser Vorgang mich persönlich sehr betroffen macht, da er sehr viel für diese Partei geleistet hat. Ohne ihn wäre die Partei schon vor 7 Jahren „vor die Hunde gegangen“. Ich bin der Überzeugung das diese Partei ohne Stefan Eck nicht mehr von langen Bestand sein wird. Meine Vermutung tendiert dahin gehend, dass nun der Rechtsruck immer größer wird.
Das sieht man auch daran das extra einer Person die Mitgliedschaft bezahlt wurde für den letzten Bundesparteitag, nur um einen Antrag abzulehnen, der womöglich doch noch eine Mehrheit bekommen hätte.
Diese Verfahrensweisen sind für mich menschlich zu tiefst enttäuschend. Daher kann ich nicht mehr mit gutem Gewissen meine Arbeit in dieser Partei fortführen.
Was nun an Kommentaren und Postings und Reaktionen auf Facebook läuft, zeigt, dass das Bild in der Öffentlichkeit das gleiche ist, welches seit langem im Bundesvorstand besteht. An der dortigen Schlammschlacht werde ich mich nicht beteiligen. Das ist unter meiner Würde.
Aber in § 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland heißt es : Die Würde des Menschen ist unantastbar. Vielleicht sollten sich manche daran halten und nicht andere Mitglieder massiv bedrohen und beschimpfen.


Ja, ja, bereits beim 32. Bundesparteitag waren gekaufte Stimmen dabei, haben Menschen ohne Mitgliedsbeitrag mitgestimmt. Sicherheitshalber wurde dann auch noch eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben und mit allen Mitteln versucht, ungewollte Kandidaten zur Europawahl zu verhindern. P. Jung war mit Herz (?) und Seele dabei. Und jetzt? Kommen allen die Tränen, die dabei waren. Die Lachtränen.

GröTaZ Eck ist auch erst zurück- dann ausgetreten. Ein entsprechendes Posting von Eck wurde nach kurzer Zeit gelöscht. Wie üblich in dieser… ‚Partei‘. Aber vielleicht ist er inzwischen vom Rücktritt zurückgetreten? Gehaltserhöhung für den Chefredakteur? Oder geht er, weil die Partei schlicht ‚alle‘ ist?

Das ist es doch: Stefan Bernhard Eck hat das Geld der Partei für sein Europapöstchen gezockt, verdient jetzt eindlich Geld und schmeisst die Partei weg. GröTaZ Eck wird jetzt sicher was von rechter Unterwanderung faseln, wie Herr Jung. Alle kritischen Geister mit Kopf und Herz hat er selbst rausgeekelt und rauswerfen lassen, das Tofuwürstchen. Führungsqualität? Null, nichts, nada. Eine Knallcharge verpufft, ohne eine einzige positive Wirkung hinterlassen zu haben. Er hat die TSP verraten und verkauft – mit seinen Vasallen. Der letzte macht hoffentlich bald das Licht aus!

Wir bleiben dran und feiern leise…

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