Zehn kleine Vorständlein…

Jetzt ist es passiert: Die Redaktion hat einen Fehler gemacht! Während die Redaktion am 2.1.2015 postete „Da waren’s nur noch ÖLF“, waren aber auf dem Screenshot nur noch ZEHN Mitglieder des Bundesvorstands frei von rotem Ring und Durchsbuvo-tsp_05-01-2015trich. Also eine Person wurde versehentlich bereits gestrichen, obwohl noch aktiv!

Offenbar wollte der ‚Bundesvorstand‘ der ‚Tierschutzpartei‘ unserer Redaktion diese Schmach ersparen, denn bereits heute fehlt die von uns im Vorfeld schon aus dem Bundesvorstand versehentlich entfernte Person tatsächlich. Wenn das so ist, müssen wir natürlich der Versuchung widerstehen, schon mal  – hier wäre der Wunsch Vater des Gedankens – eine LEERE Bundesvorstandsseite zu veröffentlichen.

Nun also scheint die Schatzmeisterin Dr. Petra K. ausgeschieden zu sein, um sich wieder mit voller Energie dem Tierschutz zu widmen. Heimlich, still und leise. Aber noch sind weitere vier gewendete (?) Getreue in Amt und Unwürden und die Wetten laufen bereits, wer als nächstes den belasteten Kreis der Verursacher allen Übels verlassen wird. Es ist die Nagelprobe, die zwischen Wirbelsäule und Rückrat unterscheiden wird.

Natürlich stellt sich die Frage, woher unbelastete und dabei auch noch politisch kompetente Mitglieder kommen sollen, die in der Lage sind eine Partei zu führen, sollte sich die ‚Tierschutzpartei‘ doch noch zu einer solchen wandeln. Oder Mitglieder, die das überhaupt noch wollen. Zurzeit aber sieht es so aus, als würden BundesvorständlerInnen zusätzlich noch Führungspositionen in den Landesverbänden übernehmen, die kurz zuvor noch ‚unter kommissarischer Leitung durch den Bundesvorstand‘ waren. Ohne Wahl?

Die Redaktion hält es generell für fragwürdig, wenn Mitglieder eines Landesvorstands auch im Bundesvorstand aktiv sind. In einer jungen Partei, also einer Partei in Gründung, mag das noch hinnehmbar sein. Aber auf Dauer? Noch immer sind viele Unwissende der Meinung – was vom Bundesvorstand der ‚Tierschutzpartei‘ immer gerne kolportiert wurde -, dass der Bundesvorstand einem Landesvorstand gegenüber weisungsberechtigt sei, dass der Bundesverband über den Landesverbänden stünden. Das ist falsch. So lange sich Landesverbände und deren vom höchsten Gremium, dem Landesparteitag / der Mitgliederversammlung gewählten Landesvorstände im Rahmen von Satzung und Parteiprogramm bewegen, sind sie weitestgehend unabhängig.

Das genau dies in der ‚Tierschutzpartei‘ nicht erwünscht ist, zeigt besonders eindrucksvoll die neue Bundeshomepage: Während 2014 das Gros der Landesverbände noch über eigene Webseiten verfügten und dort durchaus eigene, dem Bundesland und deren Bedürfnisse folgende, Profile und Inhalte zeigten, ist das neue Konzept das der Unterseiten innerhalb der Bundeshomepage. Das hat mit demokratischer Streitkultur, Meinungsvielfalt, Transparenz und Eigenständigkeit nichts mehr zu tun. Von der Parteispitze durchaus gewollt.

Nach den Erfahrungen ehemaliger Mitglieder wurde alles versucht, durch massiven Druck auf Landesvorstände Zensur über Inhalte der Landes-Webseiten auszuüben – bis hin zur Abschaltung. Das war Zensur in Reinkultur. Und jetzt? Totale Gleichschaltung. Was ist denn das, wenn nicht ebenfalls Zensur? Wann werden die gezielt desinformierten Mitglieder endlich wach?

Sie werden. Auch heute wurde der Redaktion der Kontakt eines aktiven Mitglieds gemeldet, der erfragte, wer denn nun alles zurück getreten sei. Was für ein Armutszeugnis. Und wer möchte dafür jetzt die Verantwortung übernehmen?

Da waren’s nur noch neun, acht, sieben, sechs…

Advertisements
Veröffentlicht in Aktuelles
2 comments on “Zehn kleine Vorständlein…
  1. […] Zehn kleine Vorständlein […]

Kommentare sind geschlossen.

Follow on WordPress.com
Archiv
%d Bloggern gefällt das: