Statement eines Ehemaligen

Im Folgenden ein offener Brief eines Ehemailigen, ehemals im Landesvorstand des LV Hessen und im Bundesvorstand. Der offene Brief wurde redaktionell nicht bearbeitet. Lediglich Namen wurden gekürzt (nur Vornamen plus der erste Buchstabe des Nachnamens), E-Mail-Adressen wurden unkenntlich gemacht und es wurden an einigen Stellen Absätze eingeführt, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das Original liegt der Redaktion vor, wird aber wegen der ausgeschriebenen Namen nicht zum Download angeboten. Ein langer Abschnitt über Vorschläge zur Partei, Parteiführung, Wahlkampf und ZeitenWENDE wurden weg gelassen. Zitate sind kursiv und mit Einzug hervorgehoben. Namensergänzungen oder Einschübe sind mit (… die Red.) gekennzeichnet.

Statement vom 26.07.2011 , beinhaltet auch einen Absatz zum Gehalt Stefan Eck:

Um eine Art von Statement zu verfassen, das vorrangig eine Kritik – weniger an der Partei als denn an deren Mitglieder – sein wird, ist es hilfreich Daten und Fakten voranzustellen, die eine Beurteilung untermauern.

Ich erlaube mir meine offenen Worte nicht nur als Betroffener, der ich bin, sondern vor allem als „stiller Beobachter“, der ich – seit meinem Parteieintritt – war, hier zu platzieren. Hatte ich bei jeder Wahl stets mein Kreuz bei der Tierschutzpartei gesetzt, entschied ich mich schließlich dazu Mitglied zu werden ohne (vorerst) große Ambitionen Parteiarbeit leisten zu wollen.

Das war vor drei Jahren. Nachdem ich meinen Antrag abgeschickt hatte, wurde die Mitteilung an mich herangetragen, dass in Kürze ein Bundesparteitag stattfinden würde. Zum diesem bin ich mit hoher Erwartungshaltung nach Frankfurt angereist, saß neben Jürgen G., der sich als ehemaliger Bundesvorsitzender „outete“ und erlebte eine Wahl der Kandidaten für die anstehende Europawahl mit, die im Chaos endete, weil niemand, und vornweg Eck als „Wahlleiter“, keine Ahnung davon hatte, wie die Stimmauszählung zu erfolgen hat. In diesem Moment dachte ich bei mir, der ich gerade ein paar Tage Mitglied dieses „Chaotenhaufens“ war: „Wie kann jemand, der verantwortlich ist für solch eine wichtige Wahl, sich denn im Vorfeld nicht dafür interessieren, wie man einen derart einfachen Vorgang, wie den Ablauf einer Wahl und die daran anschließende Stimmenauszählung, richtig gestaltet! Wie oberblamabel für den Vorsitzenden und den gesamten Bundesvorstand inklusive K. als Bundesgeschäftsstellenleiterin!“ Und ich wunderte mich darüber, dass es außer mir scheinbar niemand so wirklich zu bemerken schien. Eck bekam dann einen cholerischen Anfall, schrie K. in Grund und Boden, die Verantwortlichen gingen aus dem Saal und irgendwann wurde „ein Ergebnis“ der Auszählung präsentiert, was ich – damals wie heute – als recht dubios empfand. Für die anderen Teilnehmer dieses Bundesparteitages war offensichtlich das Mittagessen weit mehr von Bedeutung, und dafür wurde gerne mal eine Viertel Stunde angestanden – für mich als Cateringprofi war der Ablauf zur Verpflegung einer Handvoll Personen eine höchst grauenvolle Erfahrung, nämlich die, wie grottenschlecht auch eben das Mittagessen organisiert war (bezeichnend für den ganzen BUndesparteitag). Das hatte ich in meinen 30 Jahren Gastronomieerfahrung noch nie erlebt, und ich habe viel erlebt! Mein Rat in dieser Beziehung zu Eck wurde ebenso wenig angenommen, wie die noch folgenden 100 Ratschläge. Sehr bedauerlich für eine potentielle Entwicklung einer Partei, die einer dringenden Entwicklung mehr als nur bedurfte. So habe ich es damals gesehen und mit Rücksichtnahme auf die augenscheinlich anspruchslosen Gemüter erst einmal hingenommen, aber mit den festen Willen meine Erfahrung, vor allem in organisatorischer Hinsicht, diesem Verein, der einem wie „gewollt und nicht gekonnt“ vorkommen musste, anzubieten. G. hat sich auch prompt gefreut, als ich ihr von meinen Plänen erzählte, aber sie kam mir wie eine alte Oma vor, die beim Kinderkarusell Fahrkarten an die Kleinen verkauft.

Zu einer stellvertretenden Parteivorsitzenden hatte ich mir zwar bislang noch keine konkreten Vorstellungen machen wollen, aber egal welche ich mir gemacht hätte, sie wären allesamt konträr zur Erscheinung G.s ausgefallen. Das und vieles weitere ist aber noch nicht einmal schlimm. Immerhin bin ich ein toleranter Mensch und komme mit den meisten gut klar. Und darum bekam ich sogar beim Strategietreffen eine persönliche Audienz mit dem „ach so großen“ Bundesvorsitzenden. Vorausgegangen war ein reger Schriftwechsel in E-Mail-Form mit Vorschlägen meinerseits und Abwiegelungen seinerseits. Von meinen Ideen wurde, mal abgesehen von der Anschaffung eines Beamers (da war Eck sehr schnell zu überzeugen), kaum etwas in die nähere Betrachtungsweise gezogen, aber gerade das ist in meinen Augen der größte Fehler, denn sämtliche Missstände von vor 3 Jahren sind heute noch dieselben (Es folgt ein Abschnitt über Partei, Parteiarbeit, ZeitenWENDE etc., der nicht zum Verständnis der Gesamtsituation erforderlich ist – die Red.) …

… Ich dachte, es sei gut, mal zu Anfang meinem Drive Lauf zu lassen, bevor ich vielleicht später resigniert langsamer trete. Ich bin mittlerweile nicht „langsamer getreten“ sondern abgetreten, weil nach drei Jahren meinen hier (und darüber hinaus) formulierten Forderungen im Grunde nicht nachgekommen wurde (weil es „die Partei“ nicht wollte). Vom Parteilogo mal abgesehen, aber es wird doch hoffentlich deutlich, dass selbst diese „Meisterleistung“ des „ach so sebstherrlichen“ Bundesvorsitzenden nicht einmal von ihm stammt. Von ihm stammt übrigens so gut wie garnichts. So viel habe ich in den 3 Jahren mitbekommen, er greift einfach die Meinungen anderer auf – wenn überhaupt – und versucht damit zu glänzen. Diese eine E-Mail von mir ist nur ein wirklich sehr kleines Bruchstück aller (meiner) Bemühungen der Tierschutzpartei helfen zu wollen. Wahrscheinlich existieren weitere 500 DinA4-Seiten mit Kreativem, das ich in den vergangenen 36 Monate an die Bundesvorstandsmitglieder gesandt habe. Hätte man 10 Prozent umgesetzt, wäre die Partei bereits ein ganzes Stück vorangekommen. Es wurde aber (von der „Bundespartei“…-spitze) häufig null geleistet, wichtige Entscheidungen ignoriert, totgeschwiegen, ausgesessen und trotzdem trat man mir mit einer unvorstellbaren Arroganz von Seiten Eck, G., E., H. und P. entgegen, dass ich mich bald nur noch dafür schämen kann in einer von solcher Seilschaft geführten Truppe Mitglied gewesen zu sein.

Da ich wohl behaupten darf nicht blöd zu sein, ist mir bewusst, dass Menschen, wie die gerade aufgezählten, durchaus „auf unserem Planeten“ zu finden sind, und sie tummeln sich auch mal in der einen oder anderen Partei – dass sie indes aber sich wie das Gros aller Dinge gebärden und dies wiederum auf die Art zugelassen wird, wie ich es erleben musste, das will ich nicht hinnehmen!

Nachdem Eck sich in seinen Glauben verliebte, ich sei ein guter Handlanger für ihn, hat er zum Teil unsinnige Forderungen an mich gestellt in der Hoffnung, ich würde schon nach seiner Pfeife tanzen, so wie viele andere „Kofferträger“, die er um sich geschart hatte. Und tatsächlich habe ich seit 2008 Artikel für die ZeitwnWENDE verfasst, die bis heute auf ihre Publikation warten, weitere Berichte wurden von Eck und G. „umgeschrieben“, und zwar mit einem letztendlich völlig falschen Tenor, wobei noch Schreibfehler eingebaut worden waren, u.v.m., was mir gegenüber, der mit Sicherheit deutlich mehr Ahnung von Printmedien hat, als Eck und G. zusammen, eine provokante Unverschämtheit darstellte, die darin gipfelte, dass die beiden sogar ihre Namen statt meinem unter die – von mir ursprünglich recherchierten und geschriebenen – Artikel setzten. Damals Grund genug für mich meine Mitarbeit für das Parteimagazin unverzüglich einzustellen. Es ist auch kein Trost, dass es einigen anderen Mitgliedern haargenauso wie mir erging.

Eine schier „endlose Geschichte“ ist mein Anliegen eine parteiinterne Pressestelle aufzubauen. Auf eigene Kosten bin ich auf Schulung gewesen, habe seitenlange Konzepte verfasst, auf meine Kosten vervielfältigt und in Mappen allen Bundesvorstandsmitgliedern zur Einsicht gegeben. Nichts hat sich bewegt. Erfolgreiche Pressearbeit in der Tierschutzpartei Fehlanzeige, obwohl sich gerade eine kleine Partei dies als hohe Priorität vornehmen sollte!

Am 13. Juli 2008 postete „Karlchen“ im Internet, dass sich eine gewisse Kristine C. aus Hofgeismar mit Anhängern der „totalitären und antisemitischen UFO- und Ökofaschisten-Sekte Universelles Leben“ ein Stelldichein gegeben hat. Zur gleichen Zeit wird auch in der Tierschutzpartei der Ruf laut „ein gewisser Eck“ solle sich doch von „seiner“ UL endlich mal distanzieren. Später erfuhr ich, dass die Kritik auch schon früher vorhanden war, sie fand ihren vorerst letzten Höhepunkt in der Stellungnahme des Vorsitzenden beim Bundesparteitag, dass die Zugehörigkeit zu religiösen Vereinigungen niemanden etwas anzugehen habe, eine Distanzierung erfolgt nicht. Er macht darüber hinaus auch keinen Hehl daraus, dass er, genauso wie „Tier-Tina“ (J. aus Hamburg) zur „Buddhistischen Sekte“ gehört und den Buddhismus als „Oberjünger“ in die Welt tragen möchte, zumindest habe ich von K. sogar eine Einladung per Post erhalten (auf Parteikosten). Nur ergänzend: „Kristine C. aus Hofgeismar“ wird derzeit von Eck als Landesvorsitzende Hessen und zukünftiges Mitglied im Bundesvorstand vorgeschlagen. Dass auch „Tier-Tina“ hoffiert wird (Flug von Hamburg nach Stuttgart), beide hohe Reisekostenabrechnungen mit dem Bundesvorstand – oder sollte ich sagen „Eck“? – ausgehandelt haben (und – nebenbei: auch mir hatte Eck Geld angeboten, wenn ich etwas „für ihn“ tun würde!), spricht für so einiges, dessen weiterer Interpretation ich hier aber ein wenig „freien Raum“ lassen möchte.

Am 17. Okt. 2008 habe ich Eck einen 15-Punkte-Orga-Plan vorgelegt, damit er die Partei organisieren könne, darunter ein „Handbuch“, das ich dringend empfahl. Leider ist der Lebenslauf von Eck sehr dürftig, oder anders ausgedrückt: Er hat wirklich von Nichts irgendeine Ahnung – und etwas anderes konnte ich im Laufe der letzten Jahre tatsächlich nicht feststellen. Er kann sich unter dem Begriff „Handbuch“ einfach nichts vorstellen, weil er noch nie eines gesehen hat. Ich dagegen habe in meiner beruflichen Vergangenheit mehrere mit-entwickelt. Wenn ich jetzt noch darüber schreiben würde, was ich sonst in meinem Berufsleben geleistet habe (insbesondere meine Qualifikationen darlege), muss mich ein „Blender“, wie Eck einer ist, gewiss hassen – denn was sollte er sonst tun? Gut, ich könnte es sagen: Er hätte sich ein ganz klein wenig bewegen sollen! Er hätte sich informieren müssen, wenn er schon nichts weiß! Stattdessen hat er die guten Vorschläge (auch von übrigen Ideenträgern) ad acta gelegt und weiter gefaulenzt. Dass er jedem Mitglied dann noch seine Lügenmärchen aufgetischt hat, er sei ja so arg überlastet usw. usw.: Absolut lächerlich! Er ist allerhöchstens – und das definitiv – mit der Funktion eines Bundesvorsitzenden komplett überfordert, aber auf wirkliche Leistung, die ein solches Amt gebietet, werden die Mitglieder der Tierschutzpartei bis zum Jüngsten Tag vergebens warten.

Leider tyrannisiert(e) er in seinem egozentrischen Wahn diejenigen, die tatsächlich etwas für die Partei bewegen woll(t)en: So hat sich beispielsweise Eck mir gegenüber ausgebeten, dass sämtliche Schreiben, die ich verfasse, zuvor ihm persönlich vorgelegt werden sollten, auch meine privaten, wenn es um das Thema Tierschutz gehen würde. Darunter fielen mein Brief an das Olympiakomitee (hierzu hatte ich eine Rückmeldung bis 10. Februar 2009 verlangt), meine Schreiben an „Prominente“ (Udo Lindenberg, Nina Hagen, Peter Maffay) oder die Mail an Jean Ziegler (Rückinfo von Eck sollte bis 28. März 2010 erfolgen). „Naiv“, wie ich manchmal sein kann, vielleicht hoffte ich noch auf eine „gute Zusammenarbeit“, habe ich Eck all dies überlassen, und er hat es sofort in „großkotziger“ Weise konfisziert mit der Antwort „Giese korrigiert“ und ich solle ihre Neufassung dann zurückerhalten. In keinem einzigen Fall (!) habe ich irgendetwas zurückerhalten – solch eine Frechheit! Natürlich habe ich sämtliche Briefe als Privatmensch abgeschickt (auf meine Kosten) und teilweise sogar Antwort erhalten. Dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits in den Landesvorstand gewählt worden war, will ich nur mal am Rande erwähnt wissen.

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