Reaktionen

Aus gutem Grund wurde von Beginn an die Kommentar-Funktion nicht aktiviert. Zum Einen hat die Erfahrung in anderen Blogs und so genannten sozialen Netzwerken gezeigt, dass gerade im Bereich ‚Tierschutz‘ eine sachliche Diskussion unmöglich scheint, zum Anderen möchte die Redaktion informieren und nicht diskutieren. Wer eine Meinung hat oder Fragen beantwortet haben möchte, kann dies gerne über unser Online-Formular tun. Bisher gab es nur zwei Einsendungen, was im krassen Gegensatz zur erreichten Leserschaft steht. Die ‚Leaks‘ haben mehr Leser und mehr Wirkung erreicht, als es sich die Redaktion in ihren kühnsten Träumen hat vorstellen können. Das ist es, warauf es uns ankommt.

Wer eine Anfrage / ein Kommentar veröffentlicht sehen und / oder  beantwortet haben möchte, sollte allerdings eine verifizierbare E-Mail-Adresse und einen echten Namen hinterlassen, da anonyme Schreiben kaum Aussicht auf Reaktion haben werden. Um einer Frage in diesem Zusammenhang gleich vorweg zu beantworten: Die Redaktion der ‚Leaks‘ setzt aus aktiven und ehemaligen Mitgliedern zusammen und verfügt nicht über die finanziellen Mittel einer Partei, um sich einem Prozess-Risiko aussetzen zu können. Auch wenn die Redaktion sich sicher sein kann, mögliche Prozesse zu ihren Gunsten entscheiden zu können, gibt es keinen Grund, eigene Köpfe für Versäumnisse, Fehlhandungen und Schweinereien anderer hinzuhalten. Bis zum heutigen Tag wurde weder innerparteilich noch öffentlich auch nur ein einziger Vorwurf jemals inhaltlich widerlegt!


 

Anfrage 01

Name: Heike Pauline Grauf
E-Mail: begstage@googlemail.com
Kommentar: Sehr geehrte Redaktion,

gestern wurde mir ein Link zu Ihrer Seite zugeschickt. Mir ist allerdings nicht klar, wer Sie sind und warum die Kommentarfunktionen anscheinend immer geschlossen sind. Edward Snowden ist ein Whistleblower, der mit seinem  Namen für seine Enthüllungen steht. Da Sie dies nicht tun, macht mich dies von vornherein mißtrauisch. Wenn Zeitungen oder Foren Kommentare erst ‚überprüfen‘, bevor sie sie freischalten, erscheint mir dies grundsätzlich als Zensur. Auch Sie praktizieren diese Art von Zenur offensichtlich. Wo die „Sonderseite“ sein soll, auf der Fragen wie meine mit Antwort zukünftig veröffentlicht werden (warum nicht schon gegenwärtig?), ist mir ebenfalls nicht ersichtlich. Der Grundstil Ihrer Seite ist nicht sachlich, sondern tendenziös und parteiisch. Was mich zu der Frage führt: Von welcher ‚Partei‘ sind Sie eigentlich? Wo stehen Sie selbst? Die Zahl Ihrer belastenden Tatsachenbehauptungen ist beachtlich. Da es kein Impressum auf Ihrer Seite gibt, führen alle potentiellen Verleumdungsklagen jedoch ins Leere. Das erscheint mir nicht fair.

Ich finde Enthüllungen sehr wichtig, aber ohne ausgewogene, sachliche Berichterstattung degenerieren sie leicht zu plumper Hetze.

Kurz: Ihre „Enthüllungen“ verwirren mehr als aufzuklären. Den propagierten „Rechtsruck“ kann man meiner Meinung nach nicht mit einem Rechtsruck parieren.

Ihrer Aufklärung(!) harrend

Heike Pauline Grauf

Zeit: 08/07/2014 at 11:45
Kontaktformular-URL: https://tierschutzpartei-leaks.info/kontakt-zur-redaktion/
Von einem nicht-überprüften Besucher an diese Web-Site gesendet.

Antwort der Redaktion

Hallo Frau Grauf,

Die Redaktion hat erst heute das E-Mail-Konto der ‚Leaks‘ abgefragt, da bisher erst zwei Anfragen überhaupt eingingen. Viele Fragen, wir bemühen uns, sie umfangreich zu beantworten.

1) Wir sehen uns gezwungen, auf ein Impressum zu verzichten. Im Gegensatz zu Herrn Snowdon, der im Übrigen ein Vorbild für uns ist, genießen wir kein geschütztes Aufenthalstrecht und keine ‚logistische‘ Unterstützung im Streitfall. Der Bundesvorsitzende Stefan Eck ist sehr klagewütig, wenn es um sein ‚Renomée‘ und um das seines Bundesvorstands geht, die Parteibasis ist ihm größtenteils gleichgültig. Eck läßt klagen, auch wenn kaum Erfolgsaussichten bestehen und kann dabei auf die finanziellen Ressourcen der Parteikasse zurückgreifen – die Mitglieder der Redaktion können dies nicht.

Das Redaktionsteam setzt sich aus Ehemaligen der ‚Tierschutzpartei‘ zusammen, aber auch aus noch aktiven Mitgliedern, die jede Möglichkeit nutzen, eine Öffentlichkeit herzustellen, da ihnen rechtliches Gehör innerhalb der Partei versagt bleibt. So werden zum Beispiel Anträge auf sofortige Amtsenthebung und Parteiausschlussverfahren gegen Stefan Eck von den Bundesschiedsgerichten nicht bearbeitet, ebenso wenig entsprechende Anträge aus Berlin und Sachsen-Anhalt gegen Harald von Fehr. Hier wird die Taktik verfolgt, erst alle Antragsteller aus der Partei auszuschließen, um dann nach Meinung des weitestgehend abhängigen Bundesvorstands die anhängigen Verfahren nicht mehr verhandeln zu müssen.

Unter starkem Applaus durfte Stefan Eck auf einem Bundesparteitag erklären, dass er die Satzung gebrochen hätte und dies immer wieder tun würde, wenn es „gut für die Tiere“ sei. Und er tut dies auch immer wieder und fortlaufend.

2) Es gibt aus gutem Grund keine Kommentarfunktion. Im Blog ‚chaosimkosmos‘ () wurden kritische Artikel über die Tierschutzpartei unter Berufung auf die ‚Leaks‘ und eigener, unabhängiger Recherche mit Kommentarfunktion veröffentlicht. Die Kommentare sprechen für sich. Wir sind der Meinung, dass sich jede/r eine Meinung an Hand der vorliegenden Veröffentlichungen bilden und bei Bedarf Fragen über das Online-Formular absenden kann. Wer wirklich interessiert ist, wird dies tun. Ihre E-Mail ist erst die zweite Anfrage überhaupt – und das bei selbst die Redaktion verblüffenden Zugriffszahlen. Alles andere ist in der Regel Pöbelei, Herabsetzung, Angriff und Beleidigung. Auf Anraten von Herrn Marx, der sich unmittelbar sichtbar – und damit angreifbar – macht, haben wir auf die Möglichkeit der Kommentare verzichtet.

Unmoderierte Kommentare zuzulassen, ist rechtlich riskant, da die Betreiber einer Webseite für deren Inhalte – und dazu zählen auch Kommentare! – in vollem Umfang verantwortlich sind. Es gibt keine Publikation, die nicht ausdrücklich darauf hinweist, dass sie sich das Recht vorbehält, Kommentare nicht oder gekürzt zu veröffentlichen. Gerade im Bereich ‚Tierschutz‘ sind Aufrufe zur Gewalt gegen Personen in so genannten sozialen Medien bis hin zum Mordaufruf an der Tagesordnung, dazu kommen Verleumdungskampagnen und Rufmord. Das wollen wir den Mitgliedern der Redaktion – und auch den Kommentatoren! – ersparen.

3) Politisch würden sich die Mitglieder der Redaktion eher als links einstufen, als politisch informiert, interessiert, realistisch, was mögliche Ziele innerhalb des Tierschutzes anbetrifft, offen, diskussionsbereit, konsensfähig und an ALLEN politischen Themenbereichen interessiert, wenn auch mit unterschiedlicher Kernkompetenz.

4) Die Inhalte sind authentisch und werden sichbar abgesetzt kommentiert. Die Kommentare verfolgen die Tendenz, Fehlverhalten, undemokratisches Gebaren, Intransparenz, Zensur, Lügen, Einflsussnahme und ein allenfalls rudimentäres Politikverständnis in der Mitgliedschaft mit deutlichen Worten öffentlich zu machen. Im Übrigen auch und gerade für vorsätzlich durch den Bundesvorstand nicht oder desinformierte Mitglieder, die Missstände innerhalb der Partei bisher ausschließlich über kritische Anträge und deren Begründungen erfahren ‚durften‘. Da die Presse an der Minipartei keinerlei Interesse hat und nicht bereit ist, in dem Maße investigativ zu berichten, wie sie es aus anderen Parteien tut und wie es auch die Pflicht der Medien wäre – die ‚Tierschutzpartei‘ darf immerhin dank Vorarbeit der NPD (Verfassungsklage) in Straßburg ein wenig Politik spielen – muss vorerst die ‚Leaks‘-Seite die Aufklärungsarbeit verrichten, sicherlich voreingenommen, aber nach bestem Wissen und Gewissen.

5) Die Redaktion verzichtet bewusst auf eine einseitige Fairness. Zwar ließen sich ALLE Veröffentlichungen auch gerichtsfest belegen, nur haben die ‚Leaks‘ im Gegensatz zu Ecks Bundesvorstand nicht die finanziellen Mittel, erst einmal Verfahrenskosten vorzustrecken. Wir möchten in diesem Zusammenhang auf Folgendes hinweisen:

Der Bundesvorstand hatte in der Vergangenheit – also innerhalb der letzten JAHRE – ausreichend Zeit und Gelegenheit, unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Rahmen von Mitgliederversammlungen auf alle Vorwürfe, die teilweise bis zu sechs Jahre alt sind, umfangreich zu antworten und diese zu widerlegen. Dies geschah zu keiner Zeit. Statt dessen wurden Anträge der Parteiöffentlichkeit vorenthalten, als parteischädigend abgestempelt und ausschließlich dmait beantwortet, dass man ja über alles reden könne, dass man doch die Polemik und das Herabsetzen des Bundesvorstands unterlassen und zum Wohle der Tiere wieder an die Arbeit gehen solle. Inhaltlich gab es keine einzige Einlassung, bis zum heutigen Tag nicht.

Dass der eine oder andere Kommentar vielleicht den Pfad der Neutralität verlässt, ist der Tatsache geschuldet, dass alle Autoren teilweise über viele Jahre einen engagierten und aufreibenden, letztlich aber vergeblichen Kampf gegen ein autokratisches Herrschersystem eines Bundesvorsitzenden und für eine tatsächlich moderne, transparente und zumindest demokratische Partei hinter sich haben.

Es liegt der Redaktion wenig daran, eine Partei zu zerstören. Aber es gibt gute Gründe, warum es der Partei, die von sich immer wieder gerne behauptet, dass sie eine ‚junge‘ Partei sei, nie mehr als 1,6 – 1,8 % Stimmenanteil ‚eingefahren‘ hat – und das bezeichnender Weise ausgerechnet in den als besonders aufsässig und schädlich bezeichneten Bundesländern Berlin und Sachsen-Anhalt. In Wahrheit ist diese ‚Partei‘ über 22 Jahre ALT – und scheint noch immer nicht gelernt zu haben, wie Demokratie und Politik funktionieren.

Die Mitglieder der Redaktion haben ein Familienleben, müssen Geld verdienen, sind aktiv im Tierschutz tätig, erfahren keine Unterstützung von Fonds, Organisationen und Finanziers. Die Mitglieder der Redaktion sehen, dass viele ‚Leaks‘ zwar namentlich bekannt sind, letztlich aber nun als Geisel politischer Interessen in einer Botschalft leben ‚dürfen‘ oder als Faustpfand in einem Land, dass seinerseits Demokratie mit Füßen tritt. ‚Leaks‘ sind wichtig, um über verborgene Sauereien zu informieren, sie sind aber nicht dafür da, für die Sauereien anderer mit Hab ung Gut, Leib und Leben zu haften. Von tausenden von ‚Leaks‘ in Unternehmen, Parteien, Organisaionen und Vereinen ist nur eine winzige Minderheit namentlich bekannt. Dennoch konnte in der überwiegenden Mehrheit der Fälle die Richtigkeit der Angaben zu einem späteren Zeitpunkt durch Medien und / oder staatliche Stellen überprüft und entsprechend bewertet werden. Wir laden die Medien herzlich ein, unsere Angaben zu überprüfen. Daran und erst recht an gerichtlicher Würdigung der beschriebenen Sachverhalte hat gerade die ‚Tierschutzpartei‘ und insbesondere Stefan Bernhard Eck und ’sein‘ Bundesvorstand am wenigsten Interesse.

Mit freundlichen Grüßen und vielem Dank für Ihr Interesse
Die Redaktion


 

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